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Country Club Style: So gelingt der klassische Look ohne Verkleidung

Country Club Style mit Chino, Hemd und handbesticktem Pologürtel

Country Club Style liegt irgendwo zwischen klassischer Freizeitgarderobe, Preppy und Sportswear. Die überzeugendste Version besteht nicht aus möglichst vielen Club-Klischees, sondern aus wenigen guten Grundlagen: Chinos, Oxford-Hemden, Polos, Strick, Loafer und zurückhaltende Accessoires.

Der Look funktioniert dann am besten, wenn er aussieht, als wäre er nicht eigens für einen Dresscode zusammengestellt worden.

Die Grundlage: Chino statt Anzughose

Eine gut sitzende Chino ist das vielseitigste Fundament. Beige, Stone, Olive und Navy lassen sich nahezu beliebig mit Oxford-Hemden, Polos und Strick kombinieren.

Der Schnitt sollte sauber sein, aber nicht zu eng. Sehr technische Stretch-Hosen oder stark modische Silhouetten wirken schnell weniger zeitlos.

Oxford-Hemd: etwas weniger formell als Popeline

Das Oxford-Hemd gehört zu den nützlichsten Stücken in einer klassischen Freizeitgarderobe. Weiß und Hellblau funktionieren fast immer. Der etwas gröbere Stoff macht das Hemd informeller als ein glattes Businesshemd und passt deshalb gut zu Chinos, Denim und Loafern.

Polohemd: schlicht statt sportlich überladen

Ein Polo in Navy, Weiß, Creme oder Dunkelgrün ist eine einfache Alternative zum Hemd. Große Logos oder starke Kontraste sind nicht notwendig. Gute Passform und ein stabiler Kragen machen mehr aus als sichtbares Branding.

Strick für Schultern und kühlere Abende

Merino, Lambswool oder Baumwollstrick geben dem Look Textur. Ein Pullover kann klassisch getragen oder locker über die Schultern gelegt werden. Letzteres ist inzwischen stark mit der Ästhetik verbunden, funktioniert aber nur dann selbstverständlich, wenn der restliche Look nicht ebenfalls zu inszeniert ist.

Loafer, Bootsschuhe oder schlichte Sneaker?

Braune Penny Loafer aus Glatt- oder Wildleder sind die klassische Wahl. Bootsschuhe wirken sportlicher und passen besonders gut im Sommer. Weiße Ledersneaker können einen moderneren Kontrast schaffen, sofern sie schlicht gehalten sind.

Der Gürtel als kleiner Akzent

Ein klassischer brauner Ledergürtel ist die sichere Lösung. Wer dem Outfit mehr Persönlichkeit geben möchte, kann stattdessen einen Pologürtel tragen.

Die Stickerei funktioniert besonders gut, wenn Hose, Oberteil und Schuhe in einer ruhigen Farbwelt bleiben. So wird der Gürtel zum Akzent, ohne den Look zu dominieren.

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Ein Sommer-Look

Beige Chino oder Shorts, weißes Oxford-Hemd, braune Loafer und ein Pologürtel. Ärmel hochkrempeln, auf weitere auffällige Accessoires verzichten. Mehr braucht die Kombination nicht.

Ein Übergangs-Look

Navy Chino, hellblaues Hemd, grauer oder cremefarbener Strick und Wildleder-Loafer. Ein Gürtel mit Navy oder Grün in der Stickerei fügt sich ein, ohne exakt auf das Oberteil abgestimmt zu sein.

Ein etwas eleganterer Look

Chino, Oxford-Hemd und ein ungefüttertes Navy-Sakko. Dazu Penny Loafer oder Wildleder-Derbys. Ein glatter Ledergürtel macht die Kombination klassischer, ein Pologürtel etwas entspannter.

Was man vermeiden sollte

Der häufigste Fehler ist Überinszenierung. Rugby-Shirt, Club-Blazer, auffällige Socken, Bootsschuhe und farbiger Gürtel gleichzeitig können schnell nach Kostüm aussehen. Gleiches gilt für zu viele sichtbare Logos.

Country Club Style funktioniert überzeugender, wenn jedes einzelne Stück auch außerhalb dieser Ästhetik tragbar wäre.

Country Club Style und Old Money Style – was ist der Unterschied?

Die Begriffe überschneiden sich stark. Country Club Style ist meist sportlicher und stärker von Tennis, Golf, Polo und klassischer Freizeitkleidung geprägt. Old Money Style wird breiter verwendet und umfasst auch formellere Elemente wie Sakkos, Flanellhosen und Mäntel.

Beide funktionieren am besten über Material und Zurückhaltung statt über offensichtliche Statussymbole. Mehr dazu lesen Sie unter Welcher Gürtel zum Old Money Style?.

Wenn Sie einen Pologürtel auswählen möchten, hilft unsere Kaufberatung. Alle Modelle finden Sie in der Pologürtel-Kollektion.

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